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dugarun
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pamela

dugarun (verfasst: Donnerstag, 20. November 2003, 22:48) #

hallo Akareyon und alle anderen...

ich hab mich grad mal mit deiner geschichte vom planeten Dumek beschäftigt und mir die landkarten angesehen...an dir ist (wahrscheinlich) ein spieleentwickler verlorengegangen, das alles erinnert mich doch (was ich sehr schön finde) an solche sachen wie Might & Magic und Co.
es ist doch immer wieder schön zu lesen, das es in dieser scheiß-zeit noch kreative leute gibt, die noch geschichten erfinden können!

ich hoffe das deine projekte weiterlaufen und möchte hier noch anmerken, das du in den nächsten tagen post von mir bekommst. ich bin mit der überarbeitung soweit fertig, das ich es nun mal jemandem zum lesen geben kann. ich schicke es als pdf, man muß ja auch an die leutz denken die den angebissenen apfel besitzen...;-)

ich grüße dich ganz lieb

pamela

ES GIBT KEIONE DUMMEN FRAGEN, NUR DUMME ANTWORTEN


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Akareyon

(verfasst: Mittwoch, 17. Dezember 2003, 15:41) #

Danke dir für das Lob, pam :-)

Nun, mit Rollenspielen à la Das Schwarze Auge, Dungeons and Dragons undsoweiter habe ich mich wirklich nie sonderlich beschäftigt. Letztens auf der Spielemesse in Essen wurde mir klar, daß es einfach zu viele Spieleentwickler gibt, die hoffen, mit ihren teils genialen, teils hirnverbrannten Ideen ein neues System an den Markt zu bringen. Da schwirren Namen herum - DSA, AD&D, Dragonsys, Warhammer usw. - das ist phänomenal, und einige von ihnen wären es echt wert, daß man sich näher mit ihnen beschäftigt. Dafür bleibt oft nicht die Zeit: leider :-(

Und natürlich habe ich auch viele dieser Karten studiert. Als ich die Karte von Dumek entwarf, ging es mir vornehmlich darum, ein paar Grundzüge herauszuarbeiten, die in die Grundzüge Story passen - und als ein paar Details der Karte fertig waren, woben sich die Details der Story drumherum :-)

Die Projekte werden weiterlaufen, demnächst (hoffentlich) mit frischem, neuen Mut und Elan, dann wird es auch nicht passieren, daß ein Beitrag wochenlang unbeantwortet bleibt ;-)

Ich freue mich auf deine Post!

Greetz

Aka


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Nehmen wir an, daß eine kleine monochromatische Lichtquelle Licht ausstrahlt auf einen schwarzen Schirm, der zwei kleine Löcher hat. Die Durchmesser der Löcher brauchen nicht viel größer zu sein als die Wellenlänge des Lichtes, aber ihr Abstand soll erheblich größer sein. In einigem Abstand hinter dem Schirm soll eine photographische Platte das ankommende Licht auffangen. Wenn man dieses Experiment in den Begriffen des Wellenbildes beschreibt, so sagt man, daß die Primärwelle durch beide Löcher dringt. Es wird also zwei sekundäre Kugelwellen geben, die von den Löchern ihren Ausgang nehmen und die miteinander interferieren. Die Interferenz wird ein Muster stärkerer und schwächerer Intensitäten, die sogenannten Interferenzstreifen, auf der photographischen Platte hervorbringen. Die Schwärzung der photographischen Platte ist im Quantenprozeß ein chemischer Vorgang, der durch einzelne Lichtquanten hervorgerufen wird. Daher muß man das Experiment auch in der Lichtquantenvorstellung beschreiben können. Wenn es nun erlaubt wäre, darüber zu sprechen, was dem einzelnen Lichtquant zwischen seiner Emission von der Lichtquelle und seiner Absorption in der photographischen Platte passiert, so könnte man in derfolgenden Weise argumentieren. Das einzelne Lichtquant kann entweder durch das erste oder durch das zweite Loch gehen. Wenn es durch das erste Loch geht und dort gestreut wird, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es später an einem bestimmten Punkt der photographischen Platte absorbiert wird, davon unabhängig, ob das zweite Loch geschlossen oder offen ist. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung auf der Platte muß die gleiche sein, als wenn nur das erste Loch offen wäre. Wenn man das Experiment viele Male wiederholt und alle die Fälle zusammenfaßt, in denen das Lichtquant durch das erste Loch gegangen ist, so sollte die Schwärzung der photographischen Platte dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung entsprechen. Wenn man nur die Lichtquanten betrachtet, die durch das zweite Loch gegangen sind, so sollte die Schwärzungsverteilung jener entsprechen, die man aus der Annahme enthält, daß nur das zweite Loch offen war. Die Gesamtschwärzung sollte also genau die Summe der Schwärzungen in beiden Fällen sein; in anderen Worten, es sollte keine Interferenzstreifen geben. Aber wir wissen, daß dies falsch ist, und das Experiment wird zweifellos die Interferenzstreifen zeigen. Daraus erkennt man, daß die Aussage, das Lichtquant müsse entweder durch das eine oder durch das andere Loch gegangen sein, problematisch ist und zu Widersprüchen führt. Man erkennt an diesem Beispiel deutlich, daß der Begriff der Wahrscheinlichkeitsfunktion nicht eine raum-zeitliche Beschreibung dessen erlaubt, was zwischen zwei Beobachtungen geschieht. Jeder Versuch, eine solche Beschreibung zu finden, würde zu Widersprüchen führen. Dies bedeutet, daß schon der Begriff 'Geschehen' auf die Beobachtung beschränkt werden muß. Das ist allerdings ein sehr merkwürdiges Resultat, das zu zeigen scheint, daß die Beobachtungen eine entscheidende Rolle bei dem Vorgang spielt und daß die Wirklichkeit verschieden ist, je nachdem, ob wir sie beobachten oder nicht.

Werner Heisenberg (Physik und Philosophie, Frankfurt 1973, S. 34 f.)






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