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In taberna quando sumus
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BansheeOne

(verfasst: Donnerstag, 29. Januar 2004, 16:59) #

Jemach ... habe mittlerweile Rechts- und Bildungssystem auf die Platte gebracht, überlege jetzt noch, ob ich das Kapitel über Robotik und Kybernetik hinzufügen soll. Was ich dabei eigentlich nur ausdrücken will ist, "Androiden" gibt's höchstens als Haushaltshilfen zu Protzzwecken - keine dummschwätzenden Goldmänner, keine Terminatoren, keine aufziehbaren Sexpuppen ...

Leider habe ich von KI-Systemen und den grundlegenden Prinzipien von Datenspeicherung und -verarbeitung null Ahnung, insofern kann ich zur Hirnseite sowieso nicht viel sagen ... hm, das hebe ich mir vielleicht für ein späteres Einfügen nach externem Input auf.

Ich möchte noch jeweils mindestens einen Platzhalter unter "Schwere Waffen", "Bodensysteme" und "Wasserfahrzeuge" in den militärtechnischen Teilen einbauen ... Überschriften ohne Inhalt sehen so peinlich aus. Abgesehen davon, daß ich mit den zahlreichen aufgelisteten Raumfahrzeugen lieber noch keinen größeren Flug wagen würde, was die Stimmigkeit der Konstruktionsberechnungen angeht ...

Denke aber, am Wochenende kann ich's mal zur Diskussion rumschicken. Hm, da stellt sich in der Tat die Frage nach einem passenden Platz für den Austausch ... "Codices" ist ja für fertige Bücher, "Palantír" mit "Weltspiegel" schon ganz gut charakterisiert, "Der verlassene Planet" Deine eigene zweckgerichtete Suppe ... könnte auch gleich den Rest der Empfänger/erweiterten Brüderschaft auf diese Seite leiten (mit anderen Worten, wieso soll ich meinen eigenen kostbaren Webspace für so'n kompliziertes Forumsdings verschwenden, wenn ich Deins mißbrauchen kann ...). :)

Bei der Gelegenheit, hast Du WordPro, oder muß ich den Summs auf Word konvertieren?

Übrigens kam justament heute mein Kram von Droemer Knaur zurück. Sie haben sich eine neue Ausrede ausgedacht:

"... weil die von Ihnen angebotene Thematik in unseren Verlagsprogrammen bereits hinreichend abgedeckt ist."

Klar, der Markt ist voller Psychos wie mir. Um Himmels willen, jetzt wollen sie nicht mehr nur Sex und Gewalt, sondern auch noch Originalität? Meine Güte, was ist aus dem Verlagswesen geworden ... ;)

Egal, zurück auf "Start" ...


antwort mit zitat

Akareyon

(verfasst: Donnerstag, 29. Januar 2004, 18:08) #


Zitat BansheeOne:
keine aufziehbaren Sexpuppen ...

  Och. Behalt das Buch.

Denke aber, am Wochenende kann ich's mal zur Diskussion rumschicken. Hm, da stellt sich in der Tat die Frage nach einem passenden Platz für den Austausch ... "Codices" ist ja für fertige Bücher, "Palantír" mit "Weltspiegel" schon ganz gut charakterisiert, "Der verlassene Planet" Deine eigene zweckgerichtete Suppe ... könnte auch gleich den Rest der Empfänger/erweiterten Brüderschaft auf diese Seite leiten (mit anderen Worten, wieso soll ich meinen eigenen kostbaren Webspace für so'n kompliziertes Forumsdings verschwenden, wenn ich Deins mißbrauchen kann ...). :)

  Immer her mit dem Volk, dann ist uns beiden gedient ;-) Im Ernst: soll ich ein "In Arbeit..."-Forum einrichten? Wahlweise konspirativ oder öffentlich zugänglich... alles ist möglich.

  Axo: Word bitte. Für die anderen Klone konnte ich mich bis zum heutigen Tage nicht erwärmen :-/

Übrigens kam justament heute mein Kram von Droemer Knaur zurück. Sie haben sich eine neue Ausrede ausgedacht:

"... weil die von Ihnen angebotene Thematik in unseren Verlagsprogrammen bereits hinreichend abgedeckt ist."

Klar, der Markt ist voller Psychos wie mir. Um Himmels willen, jetzt wollen sie nicht mehr nur Sex und Gewalt, sondern auch noch Originalität? Meine Güte, was ist aus dem Verlagswesen geworden ... ;)

Egal, zurück auf "Start" ...

  Scheiße Mann, tut mir leid. Was wirst Du tun, nachdem Du den Verlagssitz ausgeräuchert und den Lektor grausam zu Tode gefoltert hast? Aber ohne Scheiß: bei denen ist doch ein Pin locker. So'n Material kriegen die so schnell nicht wieder, und ich wüßte wirklich nicht, wer sich sonst derlei aus seiner Feder fließen läßt. Wie dem auch sei: Du hast Deine Fans, das weißt Du *flaggeschwenk* und selbst, wenn Du bis zur Vollendung des sechzigsten Lebensjahres jedes einzelne Buch per BoD raushauen mußt, werden wir Dich supporten und propagieren! Bis zum bitteren Ende! Harakiri, Alabama und Bonsai!

  So, und jetzt mache ich mir Gedanken um ein passendes Forum.


antwort mit zitat

BansheeOne

(verfasst: Freitag, 30. Januar 2004, 9:15) #

Ach, daran gewöhnt man sich ... gehört zum Handwerk. Bis jetzt habe ich kaum an der Oberfläche gekratzt. ;)

[Snoopy]

Sehr geehrte Damen und Herren,

bezüglich Ihrer Ablehnung meines Buchmanuskripts glaube ich, daß hier ein Irrtum vorliegt. Ich wollte eigentlich, daß Sie dieses veröffentlichen und mir einen Vorschuß von $ 10.000,- überweisen.

Haben Sie das nicht kapiert?

[/Snoopy]

Und mach' das Forum ruhig öffentlich, sonst müssen alle "Zugelassenen" erst wieder Sonderrechte beantragen. Beschränken kann man's immer noch, wenn man das später besser findet.


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Nehmen wir an, daß eine kleine monochromatische Lichtquelle Licht ausstrahlt auf einen schwarzen Schirm, der zwei kleine Löcher hat. Die Durchmesser der Löcher brauchen nicht viel größer zu sein als die Wellenlänge des Lichtes, aber ihr Abstand soll erheblich größer sein. In einigem Abstand hinter dem Schirm soll eine photographische Platte das ankommende Licht auffangen. Wenn man dieses Experiment in den Begriffen des Wellenbildes beschreibt, so sagt man, daß die Primärwelle durch beide Löcher dringt. Es wird also zwei sekundäre Kugelwellen geben, die von den Löchern ihren Ausgang nehmen und die miteinander interferieren. Die Interferenz wird ein Muster stärkerer und schwächerer Intensitäten, die sogenannten Interferenzstreifen, auf der photographischen Platte hervorbringen. Die Schwärzung der photographischen Platte ist im Quantenprozeß ein chemischer Vorgang, der durch einzelne Lichtquanten hervorgerufen wird. Daher muß man das Experiment auch in der Lichtquantenvorstellung beschreiben können. Wenn es nun erlaubt wäre, darüber zu sprechen, was dem einzelnen Lichtquant zwischen seiner Emission von der Lichtquelle und seiner Absorption in der photographischen Platte passiert, so könnte man in derfolgenden Weise argumentieren. Das einzelne Lichtquant kann entweder durch das erste oder durch das zweite Loch gehen. Wenn es durch das erste Loch geht und dort gestreut wird, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es später an einem bestimmten Punkt der photographischen Platte absorbiert wird, davon unabhängig, ob das zweite Loch geschlossen oder offen ist. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung auf der Platte muß die gleiche sein, als wenn nur das erste Loch offen wäre. Wenn man das Experiment viele Male wiederholt und alle die Fälle zusammenfaßt, in denen das Lichtquant durch das erste Loch gegangen ist, so sollte die Schwärzung der photographischen Platte dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung entsprechen. Wenn man nur die Lichtquanten betrachtet, die durch das zweite Loch gegangen sind, so sollte die Schwärzungsverteilung jener entsprechen, die man aus der Annahme enthält, daß nur das zweite Loch offen war. Die Gesamtschwärzung sollte also genau die Summe der Schwärzungen in beiden Fällen sein; in anderen Worten, es sollte keine Interferenzstreifen geben. Aber wir wissen, daß dies falsch ist, und das Experiment wird zweifellos die Interferenzstreifen zeigen. Daraus erkennt man, daß die Aussage, das Lichtquant müsse entweder durch das eine oder durch das andere Loch gegangen sein, problematisch ist und zu Widersprüchen führt. Man erkennt an diesem Beispiel deutlich, daß der Begriff der Wahrscheinlichkeitsfunktion nicht eine raum-zeitliche Beschreibung dessen erlaubt, was zwischen zwei Beobachtungen geschieht. Jeder Versuch, eine solche Beschreibung zu finden, würde zu Widersprüchen führen. Dies bedeutet, daß schon der Begriff 'Geschehen' auf die Beobachtung beschränkt werden muß. Das ist allerdings ein sehr merkwürdiges Resultat, das zu zeigen scheint, daß die Beobachtungen eine entscheidende Rolle bei dem Vorgang spielt und daß die Wirklichkeit verschieden ist, je nachdem, ob wir sie beobachten oder nicht.

Werner Heisenberg (Physik und Philosophie, Frankfurt 1973, S. 34 f.)






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