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Film und Bild
The Lord Of The Rings - The Return Of The King
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Akareyon

The Lord Of The Rings - The Return Of The King (verfasst: Donnerstag, 18. Dezember 2003, 22:38) #

Mit großer Erwartung sah ich dem letzten Teil der Verfilmung des (meiner Meinung nach) größten Epos des letzten Jahrhunderts entgegen: Peter Jacksons Interpretation des Herrn der Ringe.

Achtung! Spoiler für alle, die die Bücher nicht kennen!

  Was würden wir alles zu sehen bekommen! Die Schlacht von Minas Tirith, die Schlacht um das Morannon-Tor, Sarumans Fall, die Verwüstung des Auenlandes, Kankra, die Inthronisierung Aragorns, Éowyns Kampf mit Gothmog, dem Hexenkönig von Angmar!

  Der Film begann - wie gewohnt - mit einer Rückblende, jedoch nicht mit "was bisher geschah", sondern mit der Geschichte dessen, was Gandalf laut Buch aus Gollum herausprügeln konnte, mit der Geschichte der beiden Hobbits Sméagol und Déagol. Wie Déagol Den Ring findet, von seinem Vetter gemeuchelt wird. Wunderbar in Szene gesetzt: die langsame Verwandlung von Sméagol in Gollum. Genial!

  Schnell verläßt der Film wieder die Buchvorlage, läßt Baumbart nur huschusch und Saruman gar nicht erst auftreten, während Peregrin den Palantír mal so nebenbei finden darf (so nach dem Motto "Ey, da glitzert was!"). Dramatisiert hingegen der Konflikt aus Mißtrauen zwischen Frodo und Sam, schafft es Gollum doch tatsächlich, die beiden gegeneinander auszuspielen, um seine finsteren Pläne in aller Ruhe ausführen zu können.

  Von Denethors Palantír ist kurzerhand auch nicht die Rede, ist ja auch absolut unwichtig :-/ Dafür bruzzelt das Kugeldingen von Pippin ganz wunderbar und begeht bei seiner Aktivierung einen widerlichen Stilbruch im "Flow" des Films... ich kann es nicht erklären, aber die Szene wirkte deplaziert. Ähnlich wie Gimli, der sich als tumber Holzkopf durch Mittelerde witzeln muß.

  Aragorn indes läßt sich vom zur Heerschau Rohans eilenden Agent Elrond die Flamme des Westens aushändigen und begibt sich mit Legolas und Gimli in Gefahr und auf den Pfad der Toten. Letztere sind freilich grasgrüne, durchschimmernde Widerlinge, ähnlich den Nazgûl dargestellt, bloß, daß die eher stahlgrau waren.

  Zum Technischen: Während Minas Tirith selbst auf atemberaubende Weise kreiert wurde, mußte ich unwillkürlich lachen, als ein kleines Blidenprojektil des Mordor-Heers einen kompletten Turm desintegrieren ließ. Und irgendwo im Kino schien jemand den gleichen Gedanken zu haben wie ich und sprach ihn laut aus: "Ja, klar, sicher." Sorry, aber an der Havoc-Engine hätte man vorher arbeiten sollen :-/

  Perfekter war schon die Darstellung der Ungetüme der Haradrim. Riesige, elefantenähnliche Kolosse, nahezu unbesiegbar. Als Legolas allerdings im Alleingang eines dieser Viecher auseinandernimmt, hätte ich kotzen können vor Wut. Es hätte auch gereicht, den edlen Legolas nicht als tuntige Schwuchtel darzustellen, die bei jedem Kampf vollkommen unrealistisch und dem Gesetze der Trägheit der Masse ungehorsam durch die Botanik hüpft und entweder in seinen Mokassin oder auf Schilden irgendwelche Skater-Stunts vollführt. Aber das ist es anscheinend, worauf die weiblichen Fans stehen...

  Vor dem Morannon-Tor kommt es dann zur finalen Schlacht, und - wer hat die S-Bahn verpasst? Richtig! Saurons Mund. Der taucht nämlich gar nicht auf. Vielleicht hat er sich auch irgendwo in Mordor verlaufen oder Legolas hat ihm seinen Lip-Gloss geschenkt, wer weiß.

  Dafür macht Sauron, bzw. das bisschen Auge, was von ihm übrig ist, lustige Dinge und spielt Leuchtturm. Wieder mal Stilbruch - meiner Auffassung nach - aber Jackson hat das halt alles so interpretiert, also bitte.

  Tja, und dann kommt die Krönung. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Aragorn wird von Gandalf als König von Gondor wiedereingesetzt. Scheiße, Mann, ein bisschen weniger Tränendrüsendrücken hätte es auch getan, künstlich pathetische SloMo-Effekthascherei (wie schon viel zu häufig im Film). Und wozu wurde vorher ein paar Mal erklärt, was es mit dem weißen Baum auf sich hat, wenn er letzten Endes doch keine Rolle spielt?

  Danach wird's dann nochmal ein wenig rührselig, an den grauen Anfurten, aber ist ja auch egal. Sorry, aber den Abspann haben wir uns dann wohlverdient.

  Insgesamt bleibt zu hoffen, daß wenigstens im Director's Cut all die Dinge zu sehen sind, die in der Leinwandfassung gefehlt haben, darunter: der Wiederaufbau des Auenlands, Saruman und der Mund Saurons.

  
  Bei allem Gemecker jedoch muß ich dazusagen, daß der Film für so manches Gänsehautfeeling gut ist. Selbst, als die Leuchtfeuer gezündet wurden, riß es irgendwie mit, so eine "Yess!"-Stimmung kam auf. Die Schlachten reißen vom Hocker, allesamt. Rasante Kamera-Flybys über die Schlachtfelder, ungeschminkte Kampfszenen, mittendrin immer wieder überzeugend Gandalf, Glamdring und Zauberstab schwingend, und als Éowyn dem Hexenmeister ihr Schwert in die Visage rammte, hätte ich sie knuddeln können.

  Und auch sonst hätte die komplette Welt perfekter, vorlagengetreuer kaum gestaltet werden können. Jedes Bild ist ein Augenschmaus, ein perfektes Märchen.


  Was bleibt als Fazit? Ich hatte mit meiner Prophezeiung von vor vier Jahren recht (damals auf imladris.net geäußert, wobei das Posting dummerweise nicht mehr auffindbar ist): die Filme waren geil, alle drei, großartig, geniales Kino voller Können und Kunst, wunderschöne, atemberaubende Bilder, (weitesgehend) überzeugende CGI, super Schauspieler, perfektes Design der Kulissen von Beutelsend bis Minas Morgul - doch von Tolkien blieb nur ein Hauch. Der Vorlage werden die Filme nicht gerecht.

  Trotz Legolas' peinlicher Pseudoelbenakrobatik, trotz Verfremdung des Originalstoffes

  (an dieser Stelle für die gesamte Trilogie)

  10/10

Regie: Peter Jackson
Buch: John Ronald Reuel Tolkien :-) (Vorlage) & Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson (Drehbuch)
Schauspieler: Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler, Miranda Otto, Cate Blanchett, Andy Serkins, Viggo Mortensen, Hugo Weaving, Orlando Bloom, Billy Boyd, Sean Astin, John Rhys-Davies, Ian Holm, John Noble


.

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bearbeitet von Akareyon am Mittwoch, 31. Dezember 2003, 13:49, 1 Korrektur

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pamela

(verfasst: Mittwoch, 24. Dezember 2003, 11:47) #

sicherlich können die filme das buch nicht absolut "baugleich" wiedergeben - dann wären es nicht 3 teile, sondern 300 (!) geworden..."lol"
aber du hast recht...die filme sind absolut spitze - auch wenn man die bücher schon kennt.

gruß und frohe weihnachten

pamela


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Maggi

(verfasst: Mittwoch, 31. Dezember 2003, 8:45) #

Nicht genug damit, dass Legolas von Bein zu Bein hüpft, von Bein auf Rüssel und Stoßzahn, um dann ein Tau durchzuschneiden, mit dem die Wagen auf den Tieren befestigt sind; Nicht genug damit, dass er damit eine solche Verwirrung auslöst, dass plötzlich alle Tiere anfangen, hin und her zu rennen, die anderen Viecher umschmeißen und alles platttrampeln, was ihnen unter die 20m²-Füße kommt - nein, er, Legolas, muss auch noch voller Eleganz auf dem Rüssel des fallenden Tiers runterrutschen und mit ausgestreckten Armen und weise in die Zukunft blickend auf der Rüsselspitze für die Galerie posieren. Etwas übertrieben, wie ich finde.

Auch übertrieben fand ich, wie die übriggebliebenen "Kämpfer von Gondor" sich den Streitmächten aus Mordor gegenübersahen. Waren das nicht so 12.000 Orks? Gegen ein paar hundert Menschen? Und die schaffen es tatsächlich, gegen diese Übermacht zu überleben, lange genug, bis die atemberaubende Diskussion zwischen Sam und Frodo, die kleine Meinungsverschiedenheit zwischen Gollum und Frodo geendet ist? Warum hat Gandalf einmal seinen Stab gegen die Nazgúl eingesetzt, danach nie wieder? Und: Warum dauert der Film nach dem Schluss noch 20 Minuten länger?

Fragen über Fragen, die mich eigentlich nur zu einer Lösung bringen: "Lies das Buch". *g*
Und genau das werde ich jetzt machen - sozusagen um zu sehen, wie's wirklich war.

Alles in allem doch aber ein recht eindrucksvoller Film. Der Leuchtturm des Sauron, riesige Schlachten, vom Horizont her auftauchende Reiter, eine große Spinne und ein irrer König einer großartig verwirklichten Stadt, der wie Zunder brennt. :-)

Ciao,
Maggi


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BansheeOne

(verfasst: Freitag, 16. Januar 2004, 19:46) #

Hm, ich muß wohl ein Hardcore-Fan sein - mich hat Jackson mit dem dritten Teil ziemlich angepisst ... und dabei sprech' ich nicht mal Elbisch ...

Mal ganz abgesehen davon, daß ich zu den Leuten gehöre, für die die Befreiung des Auenlandes immer der Lieblingsteil der Geschichte war (jawohl, ich bin einer von diesen geistigen Rednecks, die sich ständig auf den Widerstand gegen die finsteren Besatzer aus dem Osten vorbereiten -

Wolverines! :)

- und das Auenland stellte ich mir zu Schulzeiten halt etwas wie unser beschränkt-gemütliches Eichsfeld vor) ... ich sehe zwar ein, daß es etwas schwierig gewesen wäre, nach drei Filmstunden und dem großen Retten, Siegen und Heiraten noch eine halbe Stunde Volksaufstand anzuhängen. Trotzdem ... da teile ich Christopher Lees Entrüstung über den großen Schnitt völlig (obwohl die ja darauf hindeutet, daß seine Rolle im Auenland zumindest gefilmt wurde, also möglicherweise in einer Extended Version auf DVD doch noch auftaucht ...).

Was mich aber wirklich genervt hat war die im Verlauf der drei Teile zunehmende Tendenz, den großen Knüppel aus der SFX-Kiste zu holen. Den Balrog in Teil 1 fand ich schon mit zuviel Lust an der Effekttechnik dargestellt ... da kam für mich die alte Zeichentrick-Version der Vorlage ("Dunkle Flamme") viel näher. Das steigert sich dann in Teil 3 bis zu den neongrün leuchtenden Geisterkriegern, die in Tornado-Formation linkshändig den Tag für Minas Tirith retten (Schatten? Nicht in meinem Film). Und wem der olympische Selbstmordattentäter in Teil 2 noch nicht zuviel war, hat Legolas noch nicht auf dem Olifanten tanzen sehen ("Das zählt trotzdem nur als einer!" Na schön, der Spruch war wirklich lustig).

Naja, als folgerichtiger Abschluß der Trilogie war's schon okay ... irgendwie hatte ich nur das Gefühl, daß Pete Jackson in dem Maß aufgedreht hat, wie er sich des Publikums sicher war. Und da alle drei Teile zusammen produziert worden sind, basiert das dann nicht auf dem Feedback der Zuschauer, sondern auf kalter Berechnung ("Hähä, wenn sie mir bis hierher gefolgt sind, gehören sie sowieso mir ...").

Von mir aus hätte man sich über den ersten Teil in keiner Weise hinaus steigern müssen, vielen Dank auch.


antwort mit zitat

patryck

Re: The Lord Of The Rings - The Return Of The King (verfasst: Montag, 26. Januar 2004, 14:49) #


Zitat Akareyon:
Wunderbar in Szene gesetzt: die langsame Verwandlung von Sméagol in Gollum. Genial!


Sehe ich genauso! Obwohl der Typ mich zwischendurch an Mortiis erinnert hat. Aber die Großaufnahme vom rohen Fisch, der gefressen wird - buhaaarrr - ekelhaft! Genial!


und Saruman gar nicht erst auftreten,


:-( Fand ich auch scheiße. Allerdings denke ich nicht, dass "The Scouring of the Shire" Eingang in die DVD finden wird. Hört man den Audiokommentar zum 1. Film, so erfährt man, dass die Vision in Galadriels Spiegel dazu gedacht war, auf jenes Kapitel anzuspielen, das im 3. Teil nicht vorkommen soll. Saruman wird wohl in Isengard von Gríma getötet werden, um die Sache zu vereinfachen.


Ähnlich wie Gimli, der sich als tumber Holzkopf durch Mittelerde witzeln muß.


Joah, so ganz der Jar Jar von Middle earth ist er ja doch nicht geworden - aber du hast recht, er verliert einiges an "Naugrim-Würde" etc. gegenüber den Büchern.


  Letztere sind freilich grasgrüne, durchschimmernde Widerlinge, ähnlich den Nazgûl dargestellt, bloß, daß die eher stahlgrau waren.


Die Darstellung fand ich gar nicht weiter schlimm, sondern eher, dass sie so in den Vordergrund gerückt wurden. Im Buch sind es ja eher so schleichende Gestalten, die erst nur von Legolas bemerkt werden, und es kommt nicht zu so einem krassen Konflikt wie in dem Film. ("HALT! IHR DÜRFT NICHT WEITER! HIER STEHEN WIR! SONST MÜSSTET IHR JA DURCH UNS DURCH LAUFEN - LÄCHERLICHER GEDANKE! UND ERSCHIESSEN KÖNNT IHR UNS AUCH NICHT, DENN EURE PFEILE FLIEGEN DURCH UNS DURCH!!! IHR SEHT, DIE LAGE IST AUSSICHTSLOS! HÄHÄHÄHÄÄÄÄÄÄÄ!")


  Perfekter war schon die Darstellung der Ungetüme der Haradrim. Riesige, elefantenähnliche Kolosse, nahezu unbesiegbar. Als Legolas allerdings im Alleingang eines dieser Viecher auseinandernimmt, hätte ich kotzen können vor Wut. Es hätte auch gereicht, den edlen Legolas nicht als tuntige Schwuchtel darzustellen, die bei jedem Kampf vollkommen unrealistisch und dem Gesetze der Trägheit der Masse ungehorsam durch die Botanik hüpft und entweder in seinen Mokassin oder auf Schilden irgendwelche Skater-Stunts vollführt. Aber das ist es anscheinend, worauf die weiblichen Fans stehen...


Hmmm... na ja, schließlich läft er ja auch auf Schnee...
Die Hälfte von dem, was du beschreibst, habe ich als nicht halb so annervend erfahren wie du...

  
Vor dem Morannon-Tor kommt es dann zur finalen Schlacht, und - wer hat die S-Bahn verpasst? Richtig! Saurons Mund. Der taucht nämlich gar nicht auf.


Ja, gut, SOO eine große Präsenz hat er ja im Buch auch nicht. Da habe ich mich mehr über die Abwesenheit von Elladan und Elrohir geärgert.


  Dafür macht Sauron, bzw. das bisschen Auge, was von ihm übrig ist, lustige Dinge und spielt Leuchtturm. Wieder mal Stilbruch - meiner Auffassung nach - aber Jackson hat das halt alles so interpretiert, also bitte.


Richtig! Das war SCHEISSE!


Und wozu wurde vorher ein paar Mal erklärt, was es mit dem weißen Baum auf sich hat, wenn er letzten Endes doch keine Rolle spielt?


Genau, fand ich auch.

Egal. Genug erstmal.


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Maggi

(verfasst: Dienstag, 10. Februar 2004, 14:26) #


Zitat Akareyon:
Es hätte auch gereicht, den edlen Legolas nicht als tuntige Schwuchtel darzustellen, [und desselben mehr]


Zitat des Wurms, eines Kerls wie er glücklicherweise nicht im Buche geschrieben steht, da man jenes Schriftstück mit behandschuhten Händen geradewegs in den Sondermüll verfrachten müsste, zu dieser Szene:

"Das sind halt Elben. Die können das, du Arsch."

Er behauptet auch von sich, so intelligent zu sein um lesen zu können und sich darausfolgend das dritte Buch in seinen schwieligen Körper einverleibt zu haben. Deswegen weiß er Bescheid. Allerdings will er auch Maschinenbau studieren und KFZ-Mechaniker werden. Und er kommt aus Bremen.

Ciao,
Maggi


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Akareyon

(verfasst: Donnerstag, 11. März 2004, 2:44) #

So langsam hasse ich diesen Scheiß-Hype, ehrlich. Wir waren noch Helden! Wir haben gelesen und verstanden - und zwar gerade deshalb, weil es sonst nur ein einziger im größeren Bekanntenkreis tat, höchstens zwei - nämlich der eigene Konverteur und väterlicher Wegbegleiter durch die Irrungen und Wirrungen Ardas! Und jetzt rennen demnächst irgendwelche verbrauchten Gucci-Tussis durch die wichtigkeitsdurchhauchte Gegend und rufen "Alae, Mellon!" und machen dann Konversation mit irgendwelchen gebügelwichsten Calvin-Klein-Düftlingen auf Sindarin über das Wetter, die Börsenkurse, ihr Fitnessprogramm und die neuesten Gaultier-Schöpfungen - vielen Dank für das Gespräch, ich brech in's Essen. Das sind Leute, denen kannste auf'n Teller kacken und die würden noch die Kartoffeln reinschieben, damit sie warm bleiben!

Guckt Euch das mal an hier!

Meine Damen und Hernien, der Abend wird phimos. Prostata!

Mental Sidenote:

Sehr geehrte Damen und Herren von der Spiegel-Onlineredaktion!

Ich mag Sie und lese Sie fast jeden Tag (ich klicke zwar nicht auf die Banner, aber ich kaufe mir das Magazin ab und zu mal, wegen dussliger Lesebriefe und des Hohlspiegels), und Sie schreiben da immer so witzige, weiterempfehlenswerte, geniale, schöne, interessante oder einfach dämliche Artikel rein, für die man aber leider manchmal später irgendwann zahlen müsste (ein Beispiel wäre dieses hier). Bestände die Möglichkeit, mir sozusagen als glühenstem Verehrer Ihrer für mich so wichtig gewordenen Institution die gütige, einmalige und stillschweigende Generalbefugnis zu gewähren, wirklich geile und zeitlose Artikel als komplette Browserkopie (mit Werbung und Krams) auf meinem Webspace abzuspeichern und den Besuchern meiner lächerlich unwichtigen Homepage auf Dauer zugänglich zu machen?

Mit freundlicher Bitte um erquickliche Antwort (enttäuschen Sie mich nicht wie Ihr Kolläsche Claus Strunz von der BamS, der hat mir bis zum heutigen Tag noch nicht geantwortet!)

Ergebenst gewissermaßen

Mit freundlichen Grüßen und so

Rhandir Akareyon

PS: wissen Sie, ob man die Beatles nicht vielleicht doch nochmal auferwecken kann? Es ist irgendwie zu schade drum.


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