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Der "Future Now"-Thread
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BansheeOne

Der "Future Now"-Thread (verfasst: Samstag, 6. März 2004, 18:29) #

Hiermit eröffne ich einfach mal einen Thread zum Sammeln von Verweisen auf realisierte "Zukunftstechnologien". Damit meine ich weniger die nächste Verdoppelung der Prozessorgeschwindigkeit, sondern eindrückliche "Ikonen", die gemeinhin in SciFi-Szenarien auftauchen ... also Sachen wie diese:

.

http://www.io2technology.com/dojo/168/index.htm

Oder diese:

.

.

http://www.berkeley.edu/news/media/releases/2004/03/03_exo.shtml

Wer weitere Artefakte findet, immer einstellen hier, damit wir dicht an der Technologiekurve bleiben ...



bearbeitet von BansheeOne am Donnerstag, 3. Juni 2004, 13:50, 1 Korrektur

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Akareyon

(verfasst: Samstag, 6. März 2004, 23:15) #

War ja klar, Du MILITARIST! :-P

Aber da kann ich doch glatt noch was zu beitragen, ebenfalls militärisch nutzbar. Harry Potter hat ja so einen wunderbaren "Invisibility Cloak", mit dem er als Tarnkappenbomber verkleidet durch die Flure seiner Hexenpenne schleicht und dadurch Flinch, den Hausmeister, sowie die mittlerweile längst dem Grundschulalter entwachsene Stammleserschaft in Atem hält. Frodo hat's da einfacher, der braucht sich bloß 'nen Ring übern Finger streifen und ist unsichtbar. Auch die SciFi bedient sich gern dieses Wunders - siehe die Klingonen.

Kommen wir zum Thema: die Japaner, nie um irgendwelche Spinnereien verlegen, sind so weit und demonstrieren ihre Unsichtbarmachmaschine. Die Angelegenheit ist so trivial wie spektakulär, doch seht selbst:

http://www.star.t.u-tokyo.ac.jp/projects/MEDIA/xv/oc.html

Man kann sich dort mehrere Videos runterladen, am interessantesten finde ich dabei dieses hier. Bis 2008 soll die Nummer serienreif sein, der militärische Nutzen bereits jetzt absehbar: Gebäude (und Gebäudekomplexe wie die Area 51) und größere Einheiten (wie Flugzeugträger) könnten ratzfatz verschwinden. Man muß freilich aufpassen, daß der Feind nicht von mehreren Seiten kommt...


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Akareyon

(verfasst: Freitag, 12. März 2004, 0:57) #

...und an Häusern braucht demnächst auch kein Mensch mehr mitzuarbeiten, die werden einfach von Robotern gebaut. Bisher waren die Japaner ja fix dabei, nun hat sich da aber einer namens Khoshnevis hingesetzt und eine "Tortenspritze" ausgetüftelt, die nach Plotter-Art schnellhärtende Zementwürste übereinanderschichtet. Fein, nicht? Und das beste dabei ist: es ist so gut wie jede Form möglich und kein bisschen teurer. Grenzen nur durch die Gesetze der Statik.

Guckst Du


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BansheeOne

(verfasst: Mittwoch, 14. April 2004, 18:02) #

Darauf haben wir doch alle gewartet:

.

http://www.cyberkineticsinc.com/braingate.htm

Gehirnsonden für alle. Cyborgs olé!



bearbeitet von BansheeOne am Donnerstag, 3. Juni 2004, 13:59, 1 Korrektur

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BansheeOne

(verfasst: Freitag, 23. April 2004, 13:04) #

Erinnert sich noch jemand an meine zusammenhanglose Tangente betreffs rein weiblicher Gesellschaften? Mit Mäusen geht's jedenfalls schon ...

.

http://www.newscientist.com/news/news.jsp?id=ns99994909

Hmmm ... Planeten voller Lesben ... zuallermindest die Pornoindustrie müßte die Idee lieben ...


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BansheeOne

(verfasst: Dienstag, 10. August 2004, 11:24) #

Hier kommt also "Gummimetall", das in beliebige Form gebracht werden kann und auch noch elektrisch leitet. Das öffnet den Weg zu künstlichen Muskeln, in die Kleidung integrierter Elektronik und "smart skins" für Fahrzeuge, beispielsweise für verformbare Tragflächen und Oberflächen mit adaptiver Tarnung.

.

http://www.popsci.com/popsci/science/article/0,12543,676853,00.html

http://www.nanosonic.com/index.html

Nanotechnologie dürfte das Gesicht der Technik mittelfristig am stärksten ändern, auf ähnlich revolutionäre Weise wie Mikroelektronik im 20. Jahrhundert. Der letzten Ausgabe von "Soldat und Technik" entnehme ich, daß das Endziel "smart dust" ist, mit anderen Worten: Computer in Staubkorngröße. Füge Material hinzu, das keine herkömmlichen Antriebsmechanismen mehr braucht, um seine Form zu ändern, und viele heutige Science-Fiction-Filme könnten zum Jahrhundertende aussehen wie ... naja, wie Science-Fiction-Filme aus den 30er Jahren heute ...


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BansheeOne

(verfasst: Freitag, 10. Dezember 2004, 20:05) #

Das Computer-Interface im Hirn hatten wir ja schon, hier kommt das biologische Hirn für Maschinen:

http://www.theage.com.au/articles/2004/12/06/1102182227308.html?oneclick=true

Ist die Frage: Wenn künstlich gezüchtete Rattenhirne Kampfjets fliegen können ... was sagt das über Ratten und Jagdflieger ... ?


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Nehmen wir an, daß eine kleine monochromatische Lichtquelle Licht ausstrahlt auf einen schwarzen Schirm, der zwei kleine Löcher hat. Die Durchmesser der Löcher brauchen nicht viel größer zu sein als die Wellenlänge des Lichtes, aber ihr Abstand soll erheblich größer sein. In einigem Abstand hinter dem Schirm soll eine photographische Platte das ankommende Licht auffangen. Wenn man dieses Experiment in den Begriffen des Wellenbildes beschreibt, so sagt man, daß die Primärwelle durch beide Löcher dringt. Es wird also zwei sekundäre Kugelwellen geben, die von den Löchern ihren Ausgang nehmen und die miteinander interferieren. Die Interferenz wird ein Muster stärkerer und schwächerer Intensitäten, die sogenannten Interferenzstreifen, auf der photographischen Platte hervorbringen. Die Schwärzung der photographischen Platte ist im Quantenprozeß ein chemischer Vorgang, der durch einzelne Lichtquanten hervorgerufen wird. Daher muß man das Experiment auch in der Lichtquantenvorstellung beschreiben können. Wenn es nun erlaubt wäre, darüber zu sprechen, was dem einzelnen Lichtquant zwischen seiner Emission von der Lichtquelle und seiner Absorption in der photographischen Platte passiert, so könnte man in derfolgenden Weise argumentieren. Das einzelne Lichtquant kann entweder durch das erste oder durch das zweite Loch gehen. Wenn es durch das erste Loch geht und dort gestreut wird, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es später an einem bestimmten Punkt der photographischen Platte absorbiert wird, davon unabhängig, ob das zweite Loch geschlossen oder offen ist. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung auf der Platte muß die gleiche sein, als wenn nur das erste Loch offen wäre. Wenn man das Experiment viele Male wiederholt und alle die Fälle zusammenfaßt, in denen das Lichtquant durch das erste Loch gegangen ist, so sollte die Schwärzung der photographischen Platte dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung entsprechen. Wenn man nur die Lichtquanten betrachtet, die durch das zweite Loch gegangen sind, so sollte die Schwärzungsverteilung jener entsprechen, die man aus der Annahme enthält, daß nur das zweite Loch offen war. Die Gesamtschwärzung sollte also genau die Summe der Schwärzungen in beiden Fällen sein; in anderen Worten, es sollte keine Interferenzstreifen geben. Aber wir wissen, daß dies falsch ist, und das Experiment wird zweifellos die Interferenzstreifen zeigen. Daraus erkennt man, daß die Aussage, das Lichtquant müsse entweder durch das eine oder durch das andere Loch gegangen sein, problematisch ist und zu Widersprüchen führt. Man erkennt an diesem Beispiel deutlich, daß der Begriff der Wahrscheinlichkeitsfunktion nicht eine raum-zeitliche Beschreibung dessen erlaubt, was zwischen zwei Beobachtungen geschieht. Jeder Versuch, eine solche Beschreibung zu finden, würde zu Widersprüchen führen. Dies bedeutet, daß schon der Begriff 'Geschehen' auf die Beobachtung beschränkt werden muß. Das ist allerdings ein sehr merkwürdiges Resultat, das zu zeigen scheint, daß die Beobachtungen eine entscheidende Rolle bei dem Vorgang spielt und daß die Wirklichkeit verschieden ist, je nachdem, ob wir sie beobachten oder nicht.

Werner Heisenberg (Physik und Philosophie, Frankfurt 1973, S. 34 f.)






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