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Film und Bild
Tomb Raider 2 - The Cradle of Life
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Maggi

Tomb Raider 2 - The Cradle of Life (verfasst: Montag, 4. August 2003, 10:29) #

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Tomb Raider 2 - Die Wiege des Lebens

Es fing alles an mit einem Erdbeben. Mit einem lächerlichen Erdbeben, das den eigentlichen Sinn und Zweck eines Erdbebens verfehlte: Es zerstörte nämlich nicht, es deckte auf. Es deckte einen Tempel vor der griechischen Küste auf, der laut den Hinweisen hiesiger Archäologen als Versteck Alexander des Großen gedient haben soll. Damit nicht genug, nein, der Tempel soll zudem bis zum heiligen Rand mit Hinweisen auf Geheime Gruften™ in aller Welt gefüllt sein.

Wie Alexander der Große bereits Geheime Gruften™ in aller Welt kannte, wenn damals noch der Glauben um die Scheibenförmigkeit der Erde vorherrschte, bleibt verschwiegen, Tatsache ist jedoch: Lara und ihre Freunde werden von einem schwer bewaffneten Team unter Führung der chinesischen Hehler Chen Lo und Xien angegriffen. Natürlich kann Lara im letzen Moment entkommen (mithilfe eines Killerwals), doch das bringt ihr genaugenommen wenig: Alle ihre Freunde sind tot, und der Eingang zum Tempel unwiederbringlich verschüttet.

Doch es muss eben weitergehen, und so findet Lara, zurück in England, mit der Hilfe ihres Teams, bestehend aus Bryce und Hillary, heraus, dass sich die Legende um eine eher uninteressante Kiste dreht.
Derweil ist Laras Erzgegner, der Biowaffenhändler Dr. Jonathan Reiss schon einen Schritt weiter: Er weiß, dass es sich um die legendäre Büchse der Pandora, genaues sollte der geneigte Leser in den griechischen Sagen nachlesen, handelt. Er will diese für den Höchstbietenden versteigern - koste es, was es wolle.

Das weiß auch die britische Regierung - und sie fürchtet um die Welt und vor allem um Großbritannien und bittet Lara um Hilfe. Sie darf sich einen Begleiter mitnehmen, nämlich Terry Sheidan. Er sitzt nicht nur lebenslänglich in einem koreanischen Gefängnis, sondern ließ auch Lara vor einiger Zeit wegen einer Liebesaffäre ohne Vorwarnung fallen. So muss sich Lara mit diesem herumschlagen, der alle ihre Schwächen kennt und sie ständig zu manipulieren versucht.

Die beiden fliehen auf dem kürzesten Weg, also auf der Chinesischen Mauer und entkommen nur knapp und in einer halsbrecherischen Flucht den Schmugglern entkommen, und rasseln genau in die nächste Falle: Til Schweiger spielt einen der Schergen von Reiss, aber Lara hieße nicht Lara, wenn für Lara nicht noch eine aufgeschreckte Herde Stiere nützlich für eine Flucht wäre.

Nach diesem Ereignis bricht Lara mehr oder weniger auf sich alleine gestellt in das Labor von Reiss ein - und erfährt, dass das Versteck der Kiste irgendwo auf - oder in - einem afrikanischen Berg liegt. Sie findet heraus, dass dieser Berg von Volk und Land "Die Wiege des Lebens" genannt wird - doch plötzlich wird sie mit Reiss' Person konfrontiert, was ein bisserl blutig endet.

Mittlerweile ist Laras Mißtrauen gegenüber ihrem Ex Terry so stark gewachsen, dass sie ihn alleine in England zurücklässt, und sich selber auf den Weg macht, die Wiege des Lebens zu suchen. Doch die Situation wird immer verfahrener: Reiss hat inzwischen Laras beste Freunde Bryce und Hillary gefangen genommen, und Terry lässt sich einfach nicht abschütteln, verfolgt sie hartnäckig. Aber Lara hat ja mit den Schattenkriegern zu tun, die die Kiste bewachen, und überhaupt scheint alle Welt gegen sie zu sein...

Ein Film wie das Computerspiel: Übertrieben, klischeehaft und mit vielen Ungereimtheiten, jedoch auch mutig, actiongeladen und eine tolle Schauspielerin mit Körbchengröße "D" ;-)

    Filmkritik von Dirk Jasper: Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Teils, zeigt Angelina Jolie als willensstarke Archäologin Lara Croft auch in Tomb Raider 2 - Die Wiege des Lebens wieder jede Menge Mut, Power, Schlagkraft und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Bösen.



*__F_I_L_M_F_A_C_T_S__*

OT: Tomb Raider 2 - The Cradle of Life
Actionfilm
, USA, 2003
Lz: 112 Minuten, FSK: ---
R: Jan de Bont
D: Angelina Jolie (Lara Croft), Gerard Butler (Terry Sheridan), Noah Taylor (Bryce), Ciaràn Hinds (Dr. Jonathan Reiss),
Djimon Hounsou (Kosa), Til Schweiger (Sean), Christopher Barrie (Hillary), Simon Yam (Chen Lo), Terence Yin (Xien)
Kinostart: 14. August 2003

Trailer:
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Nehmen wir an, daß eine kleine monochromatische Lichtquelle Licht ausstrahlt auf einen schwarzen Schirm, der zwei kleine Löcher hat. Die Durchmesser der Löcher brauchen nicht viel größer zu sein als die Wellenlänge des Lichtes, aber ihr Abstand soll erheblich größer sein. In einigem Abstand hinter dem Schirm soll eine photographische Platte das ankommende Licht auffangen. Wenn man dieses Experiment in den Begriffen des Wellenbildes beschreibt, so sagt man, daß die Primärwelle durch beide Löcher dringt. Es wird also zwei sekundäre Kugelwellen geben, die von den Löchern ihren Ausgang nehmen und die miteinander interferieren. Die Interferenz wird ein Muster stärkerer und schwächerer Intensitäten, die sogenannten Interferenzstreifen, auf der photographischen Platte hervorbringen. Die Schwärzung der photographischen Platte ist im Quantenprozeß ein chemischer Vorgang, der durch einzelne Lichtquanten hervorgerufen wird. Daher muß man das Experiment auch in der Lichtquantenvorstellung beschreiben können. Wenn es nun erlaubt wäre, darüber zu sprechen, was dem einzelnen Lichtquant zwischen seiner Emission von der Lichtquelle und seiner Absorption in der photographischen Platte passiert, so könnte man in derfolgenden Weise argumentieren. Das einzelne Lichtquant kann entweder durch das erste oder durch das zweite Loch gehen. Wenn es durch das erste Loch geht und dort gestreut wird, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es später an einem bestimmten Punkt der photographischen Platte absorbiert wird, davon unabhängig, ob das zweite Loch geschlossen oder offen ist. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung auf der Platte muß die gleiche sein, als wenn nur das erste Loch offen wäre. Wenn man das Experiment viele Male wiederholt und alle die Fälle zusammenfaßt, in denen das Lichtquant durch das erste Loch gegangen ist, so sollte die Schwärzung der photographischen Platte dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung entsprechen. Wenn man nur die Lichtquanten betrachtet, die durch das zweite Loch gegangen sind, so sollte die Schwärzungsverteilung jener entsprechen, die man aus der Annahme enthält, daß nur das zweite Loch offen war. Die Gesamtschwärzung sollte also genau die Summe der Schwärzungen in beiden Fällen sein; in anderen Worten, es sollte keine Interferenzstreifen geben. Aber wir wissen, daß dies falsch ist, und das Experiment wird zweifellos die Interferenzstreifen zeigen. Daraus erkennt man, daß die Aussage, das Lichtquant müsse entweder durch das eine oder durch das andere Loch gegangen sein, problematisch ist und zu Widersprüchen führt. Man erkennt an diesem Beispiel deutlich, daß der Begriff der Wahrscheinlichkeitsfunktion nicht eine raum-zeitliche Beschreibung dessen erlaubt, was zwischen zwei Beobachtungen geschieht. Jeder Versuch, eine solche Beschreibung zu finden, würde zu Widersprüchen führen. Dies bedeutet, daß schon der Begriff 'Geschehen' auf die Beobachtung beschränkt werden muß. Das ist allerdings ein sehr merkwürdiges Resultat, das zu zeigen scheint, daß die Beobachtungen eine entscheidende Rolle bei dem Vorgang spielt und daß die Wirklichkeit verschieden ist, je nachdem, ob wir sie beobachten oder nicht.

Werner Heisenberg (Physik und Philosophie, Frankfurt 1973, S. 34 f.)






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