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Tandaradei
[release] SorgenFreu - Volanepük
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Akareyon

[release] SorgenFreu - Volanepük (verfasst: Sonntag, 3. Juni 2012, 11:54) #

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clash of virtues (feat. Zweitgolf)
yesno
games we could play
attacke blütenpracht (feat. Mettfabrik)
valse pour un papillon
@ peace
we only
moonite
raumzeitpatrouille
ex ovo omnia
henese fimp
deep dunklebutz
yesno - Remix by Low Bit Revolte
moonite - Remix by G0DLIKE
deep dunklebutz - utzmix by irrlicht project
deep dunklebutz - Morph-Mixed by Inner Outbreak


Das neue Album von SorgenFreu ist fertig und heißt Volanepük!

Alle Tracks wurden mit Johan Kotlinskis LSDJ 4.0.x auf einem Nintendo GameBoy (DMG-01 / "Classic") komponiert, arrangiert und mit ProSound-Mod per BOSS microBR aufgenommen (auf "deep dunklebutz" ist auch ein microKorg zu hören).

Eigentlich ließe sich Volanepük damit schon als "Chipmusic" klassifizieren, diesmal halt nur mit den SorgenFreu-typischen Experimenten irgendwo zwischen Techno, Metal, Hip Hop, Schlager und Klassik. Wenn da nicht noch die Beiträge von Bands, Musikern und Projekten der unterschiedlichsten Musikkulturen wären, und dank ihnen ist Volanepük wahrhaftig zu einem kleinen Juwel - nicht nur für LoFi-, Elektro- und 8-Bit-Enthusiasten - geraten:

Zweitgolf nehmen "clash of virtues" zum Anlass, mit der ihnen eigenen Eindringlichkeit allen Berufsrabulistikern mal die Meinung zu geigen, die Mettfabrik dichtet (Sprech)Gesang und herzerfrischende Lyrics voller Lebensfreude zu "attacke blütenpracht", Low Bit Revolte würzt "yesno" mit einer großzügigen Prise Tanzbarkeit, G0DLIKE verwandelt "moonite" in sphärischen Darkstep, 1-Bit-Magier irrlicht project gönnt dem Beeper für "deep dunklebutz" eine Pause und schöpft aus den Tiefen des Utztums, und - zum Schluß, doch nicht zuletzt! - lädt Inner Outbreak mit dem Morph-Mix zu einem berauschenden Trip in die Gefilde der IDM ein...

Auch das nunmehr fünfte Album wird wieder unter der Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht (CC NC-BY-SA) und steht unter www.dugarun.de/sorgenfreu zum Free Download bereit!


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Nehmen wir an, daß eine kleine monochromatische Lichtquelle Licht ausstrahlt auf einen schwarzen Schirm, der zwei kleine Löcher hat. Die Durchmesser der Löcher brauchen nicht viel größer zu sein als die Wellenlänge des Lichtes, aber ihr Abstand soll erheblich größer sein. In einigem Abstand hinter dem Schirm soll eine photographische Platte das ankommende Licht auffangen. Wenn man dieses Experiment in den Begriffen des Wellenbildes beschreibt, so sagt man, daß die Primärwelle durch beide Löcher dringt. Es wird also zwei sekundäre Kugelwellen geben, die von den Löchern ihren Ausgang nehmen und die miteinander interferieren. Die Interferenz wird ein Muster stärkerer und schwächerer Intensitäten, die sogenannten Interferenzstreifen, auf der photographischen Platte hervorbringen. Die Schwärzung der photographischen Platte ist im Quantenprozeß ein chemischer Vorgang, der durch einzelne Lichtquanten hervorgerufen wird. Daher muß man das Experiment auch in der Lichtquantenvorstellung beschreiben können. Wenn es nun erlaubt wäre, darüber zu sprechen, was dem einzelnen Lichtquant zwischen seiner Emission von der Lichtquelle und seiner Absorption in der photographischen Platte passiert, so könnte man in derfolgenden Weise argumentieren. Das einzelne Lichtquant kann entweder durch das erste oder durch das zweite Loch gehen. Wenn es durch das erste Loch geht und dort gestreut wird, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß es später an einem bestimmten Punkt der photographischen Platte absorbiert wird, davon unabhängig, ob das zweite Loch geschlossen oder offen ist. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung auf der Platte muß die gleiche sein, als wenn nur das erste Loch offen wäre. Wenn man das Experiment viele Male wiederholt und alle die Fälle zusammenfaßt, in denen das Lichtquant durch das erste Loch gegangen ist, so sollte die Schwärzung der photographischen Platte dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung entsprechen. Wenn man nur die Lichtquanten betrachtet, die durch das zweite Loch gegangen sind, so sollte die Schwärzungsverteilung jener entsprechen, die man aus der Annahme enthält, daß nur das zweite Loch offen war. Die Gesamtschwärzung sollte also genau die Summe der Schwärzungen in beiden Fällen sein; in anderen Worten, es sollte keine Interferenzstreifen geben. Aber wir wissen, daß dies falsch ist, und das Experiment wird zweifellos die Interferenzstreifen zeigen. Daraus erkennt man, daß die Aussage, das Lichtquant müsse entweder durch das eine oder durch das andere Loch gegangen sein, problematisch ist und zu Widersprüchen führt. Man erkennt an diesem Beispiel deutlich, daß der Begriff der Wahrscheinlichkeitsfunktion nicht eine raum-zeitliche Beschreibung dessen erlaubt, was zwischen zwei Beobachtungen geschieht. Jeder Versuch, eine solche Beschreibung zu finden, würde zu Widersprüchen führen. Dies bedeutet, daß schon der Begriff 'Geschehen' auf die Beobachtung beschränkt werden muß. Das ist allerdings ein sehr merkwürdiges Resultat, das zu zeigen scheint, daß die Beobachtungen eine entscheidende Rolle bei dem Vorgang spielt und daß die Wirklichkeit verschieden ist, je nachdem, ob wir sie beobachten oder nicht.

Werner Heisenberg (Physik und Philosophie, Frankfurt 1973, S. 34 f.)






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